Dichtigkeitsprüfung

Inspektion flüssigkeitsdichter Flächen

Für die Dichtigkeitsprüfung flüssigkeitsdichter Flächen hat SFA Testsysteme ein einzigartiges Lufttestverfahren entwickelt. Es ist eine einfache, genaue und objektive Art und Weise, mit deren Hilfe wir genau den Zustand Ihrer Flächen bestimmen können.

Oberflächliche Sichtprüfung

Üblicherweise werden flüssigkeitsdichte Flächen, auf denen mit grundwassergefährdenden Stoffen gearbeitet wird, von einem unabhängigen Prüfungsinstitut (beispielsweise dem TÜV) auf ihre Dichtigkeit hin geprüft. Ein Prüfer nimmt dabei eine oberflächliche visuelle Prüfung vor. Sichtbare Mängel der Fläche werden markiert und müssen anschließend in einem bestimmten Zeitrahmen repariert werden. Es lässt sich aber oft nicht beurteilen ob die Mängel der Fläche rein oberflächlich sind oder zu einer Undichtigkeit führen. Oft wird dann auf Verdacht unnötig repariert.

SFA-Luftprüfung

Mit dem SFA Testsystem kann man auch unter die Oberfläche schauen: Es bietet eine zuverlässige und objektive Beurteilung des Zustands einer flüssigkeitsdichten Fläche. SFA Testsystemen ist durch den Akkreditierungsrat für die Durchführung von Lufttest-Inspektionen einer flüssigkeitsdichten Fläche vor Ort gemäß AS SIKB 6704 akkreditiert.

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Verfahrensschritte der SFA-Luftprüfung

Installation

Zunächst werden vorab einmalig Testpunkte auf der zu untersuchenden flüssigkeitsdichten Fläche installiert. Dies sind Bohrungen mit einem Durchmesser von 25mm. Diese werden nach der Dichtigkeitsprüfung wieder verschlossen. Die Anzahl der benötigten Testpunkte hängt von der Größe und Geometrie der Fläche ab.

Durchführung der Dichtigkeitsprüfung

1.  Über einen Testpunkt wird Luft unter die zu prüfende Fläche geblasen. Die Luft verteilt sich unterhalb der Fläche. Unter der Fläche entsteht so ein Überdruck.

2.  Der Überdruck wird mittels eines Manometers kontrolliert welches sich in einem weiteren Testpunkt befindet. Ist an diesem zweiten Testpunkt ein Überdruck messbar so muss sich unter der Fläche zwischen beiden Testpunkten ein Überdruck befinden.

3.  Es wird eine Seifenlauge auf der Fläche verteilt. Diese Seifenlauge ist biologisch abbaubar.

4.  Sollte der Boden nicht flüssigkeitsdicht sein, so kann die Luft nach oben entweichen und es entstehen Luftblasen an der Oberfläche an den undichten Stellen.

5.  Diese Positionen der Blasenbildung werden markiert und im Inspektionsbericht dokumentiert. Unsere Erfahrung zeigt, dass 75% der oberflächlich sichtbaren Risse zu keinen Undichtigkeiten führen und so nicht instandgesetzt werden müssen.

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Unsere Testmethode ist eine objektive Überprüfung, bei der das Ergebnis nicht von der Auslegung des Prüfers abhängig ist, sondern durch das System bestimmt wird, das sich physikalischer Fakten bedient. Nur die tatsächlichen Mängel gelten als Mängel. Durch dieses System werden unnötige und oft kostspielige Reparaturen, die durch Zweifel oder Unsicherheiten bei der visuellen Überprüfung Ihrer flüssigkeitsdichten Flächen aufkommen, gegebenenfalls vermieden.
Unsere Inspektoren markieren, registrieren und informieren Sie über diese Mängel in einem Bericht. Mit diesem Bericht können Sie anschließend Kontakt mit einem Dienstleister für die Reparaturen aufnehmen.
Nach Abschluss der Dichtigkeitsprüfung durch das SFA-Luftprüfsystem werden die Testpunkte fachgerecht mit Hilfe einer von SFA Testsysteme speziell entwickelten Dichtung versiegelt, oder alternativ mit einer Fugenmasse. Die SFA Luftprüfung ist sowohl für den Innen-, als auch den Außenbereich und für eine Vielzahl von Böden, wie z.B. flüssigkeitsdichte Betonböden, undurchlässige Bodenelemente, undurchlässige Asphaltböden oder flüssigkeitsdichte Flächen mit einer Kunststoff- oder Keramiklagerung anwendbar.

Kundennutzen

Die SFA-Luftprüfung verringert den Reparaturbedarf, da oberflächliche Risse von den durchgängigen Rissen unterschieden werden können. Hierdurch sinken die Instandhaltungskosten. Gleichzeitig verringert sich der Verschleiß der Fläche, da unnötige Reparaturen vermieden werden.

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